Warum die weltweiten Beschränkungen in Bezug auf Samenspenden für Familien wie Ihre wichtig sind

Wenn Sie in letzter Zeit Schlagzeilen über Samenspenden gelesen haben, sind Sie vielleicht auf Nachrichten wie die über „Joe Donor“ gestoßen – einen Mann, der behauptet, im Vereinigten Königreich mehr als 180 Kinder gezeugt zu haben, und später versucht hat, die elterlichen Rechte an einem von ihnen zu erhalten. 

Für viele Familien werfen Stories wie diese wichtige Fragen auf: Wie kann so etwas passieren?  Und was wird unternommen, um dies zu verhindern? 

Wenn Sie die Absicht haben, Ihre Familie mithilfe eines Samenspenders zu gründen, müssen Sie sich darauf verlassen können, dass das Verfahren verantwortungsvoll, transparent und ethisch einwandfrei ist – für Sie und für Ihr zukünftiges Kind. 


Familienbeschränkungen – was versteht man darunter? 

In den meisten Ländern gibt es nationale Vorschriften, die die Anzahl der Familien, denen ein Samenspender helfen darf, beschränken. Diese Beschränkungen sollen die von Spendern gezeugten Kinder schützen, indem sie das Risiko eines zufälligen Kontakts zwischen Spendergeschwistern verringern und eine überschaubare Anzahl potenzieller Halbgeschwister gewährleisten. 


Als lizenzierte Samenbank halten wir uns stets an diese nationalen Vorschriften. Hier ein kurzer Überblick über die aktuellen Familienbeschränkungen in ausgewählten europäischen Ländern:


Land Grenzwert
Vereinigtes Königreich 10 Familien
Deutschland 15 Familien
Schweiz 8 Familien
Österreich 3 Familien
Frankreich 10 Kinder
Schweden 6 Familien
Norwegen 6 Familien
Die Niederlande 12 Familien
Dänemark 12 Familien

Sie können die nationalen Familienbeschränkungen für Ihr Behandlungsland hier überprüfen. 

Diese Beschränkung sind zwar wichtig, doch sie gelten nur innerhalb der nationalen Grenzen. Derzeit gibt es kein weltweites Gesetz, das einen Spender daran hindert, Familien in mehreren Ländern zu helfen. Das bedeutet, dass ein Spender 10 Familien in einem Land helfen könnte, 15 weiteren in einem anderen und so weiter.



Was bedeuten unsere weltweiten Beschränkungen für Sie?  

Wir von der Born Donor Bank sind der festen Überzeugung, dass Familien wie die Ihre volle Transparenz verdienen. Aus diesem Grund haben wir von Anfang an für alle unsere Spender weltweite Familienbeschränkungen festgelegt. 


Für jeden Spender gilt eine Obergrenze von entweder 25 oder 75 Familien weltweit. Und diese Obergrenze gilt für alle Spender – sowohl mit als auch ohne ID-Freigabe. 


Wir haben diese weltweiten Obergrenzen für die Anzahl an Familien pro Spender zusätzlich zu den auf nationaler Ebene geltenden Obergrenzen festgelegt, weil wir überzeugt sind, dass sie ausschlaggebend sind. 


Laut dem veröffentlichten Artikel „Evolving Minimum Standards in Responsible International Sperm Donor Offspring Quota“ (Entwicklung von Mindeststandards für verantwortungsvolle internationale Samenspender-Nachkommenquoten) kam eine internationale Arbeitsgruppe von Experten zu dem Schluss, dass die weltweite Zahl von 100 Familien nicht überschritten werden sollte – wobei viele Fachleute eine niedrigere Obergrenze wie die unsere empfehlen. 
     

Unsere weltweiten Familienbeschränkungen gewährleisten Folgendes für Sie: 

  • Eine klare Vorstellung davon, wie vielen Familien Ihr Spender insgesamt helfen darf 
  • Die Gewissheit, dass Ihr Kind keine unkontrollierte Anzahl von Halbgeschwistern haben wird
  • Mehr Kontrolle und ein beruhigendes Gefühl während des gesamten Prozesses 

 

In unserer Spendersuche finden Sie die weltweiten Familienbeschränkungen der Spender immer deutlich auf dem jeweiligen Profil angezeigt. 


Unsere weltweiten Beschränkungen gelten seit jeher 

Mit der Gründung der Born Donor Bank im Jahr 2016 haben wir vom ersten Tag an unsere weltweite Obergrenze von 25 Familien eingeführt. Dies geschah nicht, weil wir gesetzlich dazu verpflichtet waren, sondern weil wir von dieser Maßnahme überzeugt waren. Als unser Unternehmen wuchs und Familien mit unterschiedlichen Anforderungen und Budgets aufgenommen wurden, fügten wir eine 75-Familien-Option hinzu, um mehr Flexibilität zu bieten und gleichzeitig weiterhin verantwortungsvolle Beschränkungen einzuhalten. 


Auch unsere Preisgestaltung ist klar und einfach – sie basiert nur auf: 

  • Familienbeschränkung (25 oder 75) 
  • Spermienmotilität 
  • ID-Freigabestatus 

 

Das bedeutet, dass wir keine zusätzlichen Gebühren für erweiterte Spenderprofile und keine Gebühren für Fotos oder zusätzliche Spenderinformationen erheben. Sie können Ihre Optionen jederzeit auf unserer Tarifseite einsehen. 



Ethikräte fordern einen Wandel

Derzeit fordern auch Ethikräte in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland weltweite gesetzliche Beschränkungen von Samenspenden, und wir begrüßen diese Initiative. 


„Ich denke, dies ist ein großer Schritt nach vorn – nicht nur für uns als Samenbank, sondern auch für die Familien, die wir unterstützen. Die Forderungen spiegeln die wachsende Besorgnis darüber wider, was passieren kann, wenn es weltweit keine Familienbeschränkungen gibt“, betonte Marlene Stensballe Vium, CEO der Born Donor Bank und Vorstandsmitglied der Industry Association for Egg and Sperm Donation.
„Seit Jahren setzen wir uns für weltweite Beschränkungen ein, weil wir wissen, wie wichtig sie für durch Samenspende gezeugte Menschen und ihre Familien sind. Die Tatsache, dass die nationalen Ethikräte eine klare Haltung zu den weltweiten Familienbeschränkungen einnehmen, zeigt, dass die von uns geäußerten Bedenken endlich gehört werden. Diese Art der Regulierung ist nicht nur wichtig – sie ist unerlässlich. Es geht um Sicherheit, Transparenz und Vertrauen“. 
 
Wir bei der Born Donor Bank sind stolz darauf, dass die Beschränkungen, die wir von Anfang an vorgegeben haben, jetzt als Standard anerkannt werden – und wir freuen uns, dass andere unserem Beispiel folgen.
Wir sind davon überzeugt, dass unsere proaktive Haltung in Bezug auf die Familienbeschränkungen dazu beigetragen hat, den Markt zu prägen: Wir haben ein Bewusstsein dafür geschaffen und andere Samenbanken dazu inspiriert, die von uns frühzeitig festgelegten weltweiten Beschränkungen zu übernehmen. 


Jetzt wird ein nationales Spenderregister eingeführt – und wir sind stolz darauf, durch unsere Mitgliedschaft in der Danish Assosication for Egg and Sperm Donation (Dänischer Verband für Eizellen- und Samenspende) an dieser Entwicklung beigetragen zu haben. Das Register wird gewährleisten, dass sich Spender nur bei einer einzigen Samenbank anmelden dürfen und so die Regeln nicht umgehen können, zu deren Einhaltung sie sich verpflichtet haben. Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung, denn sie wird dazu beitragen, dass diese wichtigen Regeln von allen Samenbanken eingehalten werden. 



Wir sind nur ein Gespräch entfernt 

Die Wahl eines Spenders ist eine wichtige Entscheidung – und Sie verdienen es, von Anfang bis Ende gut informiert und unterstützt zu werden. 


Egal, ob Sie gerade erst damit beginnen, Ihre Optionen zu erkunden oder ob Sie schon bereit sind, einen Spender auszuwählen – wir sind für Sie da und begleiten Sie bei jedem Schritt: 



Sie sind nicht allein. Und wenn Sie bereit sind, sind wir es auch. 

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